Berichte 2026
Warten auf Wind und Premiere für eine Club-Aquila
Am Samstag, den 20. September, trafen wir uns zur letzten Aquila-Ranglistenregatta des Jahres 2026 im Rahmen der Hochheimer Stadtmeisterschaft.
Die Wettervorhersage versprach noch einmal herrliches Spätsommerwetter – allerdings mit einem kleinen Haken: Es sollte kaum Wind geben. Und tatsächlich zeigte sich der Samstag von seiner windstillen Seite. So blieb uns zunächst nichts anderes übrig, als geduldig auf den Wind zu warten.
Einige von uns ließen sich vom schönen Wetter trotzdem nicht davon abhalten, auf den Main zu gehen. Bei strahlendem Sonnenschein trieben wir ein wenig über den Fluss und genossen den Tag – an eine Wettfahrt war allerdings nicht zu denken. Natürlich waren wir vorbereitet: Mit einem Schwedenschach und Tischtennis Ausstattung im Gepäck ließ sich auch die Wartezeit an Land kurzweilig gestalten.
Dazu kam die hervorragende Bewirtung durch den Segelclub Hochheim. So wurde aus dem eigentlich wettfahrtfreien Samstag ein sehr angenehmer Nachmittag und schließlich auch ein langer, lustiger Abend.
Für den Sonntag sah die Windprognose zunächst leider nicht viel besser aus. Aber wir wissen ja: Wettervorhersagen sind manchmal auch nur gut gemeinte Vorschläge. Und tatsächlich: Schon gegen 9:30 Uhr wehte ein konstanter und durchaus passabler Wind aus Ost. Plötzlich wurde es hektisch. Immerhin wollten 21 gemeldete Boote pünktlich aufs Wasser.
Und es klappte: Punkt 10:00 Uhr konnte die erste Wettfahrt gestartet werden.
Für uns Aquila-Segler gab es dabei eine kleine Premiere. Wir hatten diesmal auf unsere „Los Tres Amigos“ verzichtet und durften stattdessen das neue Hochheimer Aquila-Clubboot, die „Kleine Hexe“, bei ihrer ersten Wettfahrt in dieser Funktion begleiten.
Der Wind reichte schließlich für genau zwei spannende Wettfahrten. Es wurde eng gekämpft, die Positionen wechselten und immer wieder galt es, das nächste gute Windfeld zu erwischen. Nach der zweiten Wettfahrt war der Wind dann allerdings auch schon wieder Geschichte.
Aber das machte nichts: Wir hatten zwei schöne Läufe und damit genau das bekommen, worauf wir am Samstag so lange gewartet hatten – schönes Segeln!
Von den neun gemeldeten Aquilen konnten am Sonntag zwei Boote nicht teilnehmen. Damit gingen sieben Aquilen in die Ranglistenwertung ein.
Bei der anschließenden Siegerehrung mit den Hochheimer Weinköniginnen und dem Hochheimer Bürgermeister fand die Regatta schließlich ihren würdigen Abschluss. Danach wurde noch ein wenig zusammengesessen, erzählt und die Saison gemeinsam ausklingen gelassen.
Und wenn man auf die vergangenen Monate zurückblickt, können wir auf viele schöne Aquila-Regatten zurückschauen. Mal gab es reichlich Wind, mal mussten wir etwas länger darauf warten. Aber immer gab es gute Stimmung, spannende Wettfahrten und vor allem viel Gemeinschaft.
So machen wir weiter!
Vielen Dank an den Segelclub Hochheim für die Ausrichtung unserer Aquila-Ranglistenregatta. Und ein ganz besonderer Dank geht an die Küchencrew für die hervorragende Bewirtung der vielen Seglerinnen und Segler an diesem Wochenende.
Wir freuen uns schon auf die nächste Saison – bis nächstes Jahr!










Romantische Inseltour mit Segelfreunden
Am 19. September trafen wir Aquila-Segler uns wieder beim SCG84 am Dutenhofener See. Nach der extrem windreichen Regatta im Juni ging es diesmal etwas gemächlicher zu. Das heißt allerdings nicht, dass wir keinen Wind hatten!
Am Samstag konnten wir drei Wettfahrten segeln. Der Wind war zwar nicht ganz frei von kleinen Drehern, aber insgesamt herrschten wunderbare Segelbedingungen.
Wenn wir an diesem Wochenende eines gelernt haben, dann: Es lohnt sich, einen Blick auf die Beflaggung am Startschiff zu werfen!
Nachdem die erste Wettfahrt über zwei Runden – Dreieck und Schleife – mit den Tonnen an Backbord zu runden war, wurde es in der zweiten Wettfahrt plötzlich andersherum. Das wurde uns, ausgerechnet als führendem Boot an der Luvtonne, zum Verhängnis. Während wir brav in die eine Richtung segelten, schien der Rest des Feldes eine ganz andere Interpretation der Bahn zu haben. Selbstverständlich lösten wir dieses Missverständniss mit einem herzhaften Lachen im Gesicht auf. 😉
Bei der dritten Wettfahrt hatten wir dazugelernt und wussten sofort, dass diesmal nur eine Runde zu segeln war.
Der See war angenehm leer und bot viel Platz für unsere zehn Aquilen. Das Wetter war nahezu ideal zum Segeln – für Schwimmer allerdings eher weniger.
Am Abend wurde es dann wie gewohnt gesellig: gemeinsames Abendessen, anschließend ausgiebiges Fachsimpeln über die richtige Rundung von Bojen und natürlich jede Menge Segelgeschichten. Es war wieder herzlich und entspannt, und bei angenehmen Temperaturen saßen wir noch lange zusammen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück am Sonntag hieß es erstmal: Warten auf Wind. Die Zeit wurde natürlich genutzt um gemeinsam Reparaturen an Bootsanhängern und ähnliche Aktivitäten durchzuführen. Das Warten hatte sich aber gelohnt: Es ging nochmal bei schönem Wind und etwas Regen aufs Wasser. Diesmal ging die Regattabahn wieder rund um die beiden Inseln. Und damit natürlich auch wieder die spannende Frage: Auf welcher Seite kommt man wohl am besten vorbei?
So wurde auch dieses Wochenende wieder zu einer rundum schönen Veranstaltung. Tolle Segelbedingungen, nette Menschen, gemeinsames Essen, viel Erfahrungsaustausch, neun Aquilen und jede Menge Spaß auf und neben dem Wasser.
Aquila – Segeln mit Freu(n)den eben.
Vielen Dank an alle, die dieses schöne Wochenende möglich gemacht haben – insbesondere an den SCG84 für die Gastfreundschaft und die tolle Organisation!





Rieslingregatta in Oberfell – Mosel, Freunde und ein rundum schönes Wochenende
Am letzten Wochenende ging es für unsere Aquila-Flotte an die Mosel. Beim Wassersportverein Oberfell stand die Rieslingregatta auf dem Programm – und damit ein Segelwochenende, das einmal mehr gezeigt hat, wie schön unser Sport in guter Gesellschaft sein kann.
Vier Aquilen machten sich am Samstag auf den Weg nach Oberfell. Kaum angekommen, wurden erst einmal die Seglerinnen und Segler begrüßt, bevor wir uns „vor dem Fußballplatz“ um den Aufbau der Aquilen kümmerten. So ein Regattawochenende beginnt schließlich nicht erst mit dem ersten Start, sondern schon mit dem Wiedersehen.
Die Rieslingregatta wurde wie gewohnt gemeinsam mit der MONAS-Klasse ausgetragen. Gestartet wurde in zwei Gruppen, sodass auf dem Wasser ausreichend Platz blieb und sich die Klassen nicht in die Quere kamen. Der Wind zeigte sich dabei ausgesprochen drehfreudig – ganz so, wie wir es auch vom Main kennen. In der dritten Wettfahrt gab es sogar ein paar „biestige“ Böen, die für zusätzliche Würze sorgten.
Nach vier Wettfahrten war der sportliche Teil des Tages geschafft. Und wie es sich für Oberfell gehört, begann nun der gemütliche Teil. Bei sehr leckerem Essen, das von der DLRG vor Ort organisiert wurde, ließ man den Tag gemeinsam ausklingen. Direkt am Wasser, mit Blick auf das wunderschöne Moseltal und in bester Gesellschaft – viel besser kann ein Regattatag kaum enden.
Der Sonntag hatte dann allerdings einen anderen Schwerpunkt: Warten auf Wind. Alle Seglerinnen und Segler waren geduldig versammelt und hofften, dass sich auf der Mosel noch etwas tun würde. Aber der Wind ließ sich leider nicht mehr blicken. So blieb es bei den vier Wettfahrten vom Samstag.
Ganz ohne weitere kulinarische Höhepunkte musste der Sonntag aber nicht auskommen. Auch das gemeinsame Mittagessen war wieder sehr lecker und rundete das Wochenende ab. Danach hieß es Boote abbauen, Abschied nehmen und die Heimreise antreten.
Die Rieslingregatta in Oberfell war damit wieder einmal ein rundum gelungenes Wochenende: vier Wettfahrten, spannender Wind, sehr gutes Essen und vor allem eine herzliche Atmosphäre auf und neben dem Wasser.
Vielen Dank an den Wassersportverein Oberfell und alle Helferinnen und Helfer für diese schöne Veranstaltung! Wir kommen gerne wieder – denn Oberfell ist einfach ein Ort, an dem man sich als Aquila-Segler wohlfühlt.








Viel Wind und viel Spaß in Geeste
Am 29. August war es wieder so weit: Im Rahmen der 8-Seen-Regatta auf dem Speicherbecken Geeste konnten wir unsere Aquila-Ranglistenregatta durchführen. Die Vorfreude war groß – denn das Speicherbecken bietet bekanntlich viel Platz zum Segeln und ungehinderten Wind.
Im Laufe des Freitagabends trudelten nach und nach alle Aquila-Segler ein. Einige übernachteten in Hotels oder Ferienhäusern in der Umgebung, andere schlugen ihre Zelte direkt auf dem Clubgelände auf. Der morgendliche Blick auf den See war dabei schon ein echtes Highlight.
Am Samstagvormittag wurde es auf dem Gelände ordentlich wuselig. Insgesamt 34 Boote gingen an den Start, und entsprechend viel gab es vorzubereiten. Bei der Steuerleutebesprechung begrüßte uns der Regattaleiter mit den Worten: „Es ist für heute sehr viel Wind angesagt … und morgen soll es mehr werden.“ Und genauso kam es.
Einhand- und Zweihandboote starteten gemeinsam, was trotz des großen Feldes erstaunlich gut funktionierte. Alle waren zu einem fairen Wettstreit gekommen – die Messer blieben also zu Hause. Bei starkem, aber gut beherrschbarem Wind wurden am Samstag drei Wettfahrten gesegelt. Die Böen mit bis zu 6 Beaufort kamen sanft, aber durchaus fordernd in die Segel. Kurz gesagt: Es war ein sportlicher Tag!
Am Sonntag begann der Tag mit noch stärkerem Wind. Die Wettfahrtleitung beschloss deshalb, mit dem Start zunächst etwas zu warten. Das war auch gut so. Schließlich konnten noch zwei weitere Wettfahrten gesegelt werden – bei ähnlichen Bedingungen wie am Samstag, diesmal allerdings mit etwas Regen als zusätzlicher Herausforderung. Dem sportlichen Segelspaß tat das keinen Abbruch. Mit zerzausten Haaren, nass, aber glücklich, konnten wir die Wettfahrten abschließen.
Die Ergebnisse findet Ihr auf manage2sail: link
Insgesamt war es ein schönes, sportliches Wochenende mit viel Wind, viel Spaß und vielen Begegnungen – auch mit Seglern außerhalb der Aquila-Klasse. Das hat wieder richtig Spaß gemacht. Nächstes Jahr sind wir wieder dabei!










Ferienspiele Hochheim – Regen, Wind und ganz viel Segelspaß
Am Samstag, den 1. August, hieß es beim Segelclub Hochheim wieder: Leinen los für die Ferienspiele! Auch in diesem Jahr unterstützte die Aquila-Klassenvereinigung das beliebte Segelevent für Kinder ab neun Jahren mit Segel und engagierten Helfern.
Der Tag begann allerdings etwas anders als geplant. Pünktlich zum Start setzte kräftiger Dauerregen ein. Nach den heißen und trockenen Wochen zuvor war der Regen zwar sehr willkommen, ausgerechnet an diesem Vormittag war es natürlich etwas unpassend. Der geplante Start um 9:30 Uhr musste daher verschoben werden. Für die Kinder wurde die Wartezeit jedoch bestens überbrückt, sodass keine Langeweile aufkam.
Gegen 10:30 Uhr ließ der Regen nach und die ersten Crews konnten endlich aufs Wasser. In kleinen Gruppen erkundeten die jungen Segler die Aquila. Bei einem Ostwind von etwa zwei Beaufort konnten die Kinder einfach alles selbst ausprobieren und ein Gefühl fürs Segeln entwickeln. Dafür ist die Aquila mit ihrem gutmütigen Segelverhalten einfach ideal.
Kurz vor Ende der Veranstaltung ließ der Wind dann leider vollständig nach. Für die letzten Gruppen war das zwar etwas schade, doch mit einem Paddel in der Hand kam trotzdem ein wenig Piratenstimmung auf – und auch dabei war der Spaß unübersehbar.
Es war wieder ein gelungenes Event. In den Augen der Kinder konnte man gut erkennen, dass es Spaß gemacht hat. Die Helfer der Aquila-KV hatten genauso viel Freude daran, die Begeisterung fürs Segeln weiterzugeben.
Sommer, Sonne, Sonnenschein in Hochheim am Main
„Das war ein heißes Event!“, brachte es der Sportwart des Segelclubs Hochheim bei der Siegerehrung treffend auf den Punkt.
Am 20. und 21. Juni 2026 fand in Hochheim der diesjährige Aquila-Cup statt. Als Sommerregatta sind wir ja warme Temperaturen beim Aquila-Cup gewohnt – doch dieses Jahr legte der Wettergott noch einmal eine Schippe drauf. Bei hochsommerlicher Hitze sorgte der leichte und unbeständige Wind am Samstag leider nur für wenig Abkühlung.
Trotz der schwierigen Bedingungen konnten zwei Wettfahrten durchgeführt werden. Nach dem windreichen Wochenende zuvor in Gießen hätten sich viele Teilnehmer sicherlich gewünscht, ein wenig von dessen kräftiger Brise für Hochheim konserviert zu haben. Doch stattdessen war Geduld gefragt. Die Herausforderung bestand darin, jeden noch so kleinen Windhauch einzufangen und auf jede Richtungsänderung schnell zu reagieren. Mit viel Konzentration, Ausdauer und einer gehörigen Portion Schweiß wurden schließlich zwei gültige Wettfahrten gesegelt.
Nach dem Segeln half eigentlich nur noch eine Abkühlung im Main, um Sonnencreme, Schweiß und die Hitze des Tages wieder in den Griff zu bekommen.
Der Sonntag begann mit der Startvorbereitung um 10 Uhr. Über Nacht hatte der Regattaleiter die Hupe repariert, die am Samstag mit einem unerwarteten Doppelton bei einigen Teilnehmern für Irritationen gesorgt hatte. Die Motivation im Feld war groß: Alle wollten die noch etwas erträglicheren Vormittagsstunden nutzen, um weitere Wettfahrten vor der Mittagshitze zu absolvieren. An der Motivation mangelte es jedenfalls nicht. Insgesamt gab es vier Startversuche – leider ebenso viele Abbrüche. Es war wie verhext: Jedes Mal schien der Wind mit dem Startschuss zu verschwinden. So blieb es bei den beiden Wettfahrten vom Samstag.
Dennoch war es ein rundum gelungenes Wochenende. Die Teilnehmer erlebten eine schöne Regatta in entspannter Atmosphäre an einem idyllischen Ort am Main. Die hervorragende Verpflegung, die engagierte Organisation und eine Regattaleitung, die aus den schwierigen Bedingungen das Bestmögliche herausholte, trugen wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung bei.
Wir freuen uns bereits auf das nächste Wiedersehen im September.







Aquila-Rangliste in Gießen – Wind, Wellen und viele Geschichten
Am 13. und 14. Juni traf sich die Aquila-Klasse am Dutenhofener See zur Aquila-Rangliste im Rahmen der Gießener Stadtmeisterschaft. Neben den acht gemeldeten Gießener Booten waren auch drei Mannschaften des SCHo am Start.
Schon die Wettervorhersage ließ keinen Zweifel: Es würde ein sportliches Wochenende werden. Der angekündigte kräftige Wind hielt, was er versprach.
Am Samstag konnten wir zwei Wettfahrten segeln. Wer die Dutenhofener See kennt, weiß: Die Bahnführung erfordert mitdenken, mitzählen und gleichzeitig schnell segeln – und dabei den beiden Inseln nicht allzu nahekommen.
Die erste Wettfahrt führte uns in drei Runden mit Dreieck und Schleife über den See. Begleitet wurden wir dabei von einem launischen Wind: Stark, böig und mit spontanen Richtungswechseln. Meine Wantenspanner sind mehrfach durch das Wasser gezogen worden, das passiert nicht häufig. Dreher von bis zu 90 Grad sorgten dafür, dass man sich nie zu sicher fühlen durfte. Wer gerade noch glaubte, den perfekten Schlag gefunden zu haben, durfte wenige Sekunden später seine Strategie komplett neu überdenken. Kurz gesagt: anspruchsvolle Bedingungen.
Für die zweite Wettfahrt war das Feld bereits etwas übersichtlicher geworden – angesichts der kraftraubenden Bedingungen wenig überraschend.
Trotz – oder vielleicht gerade wegen – der Bedingungen waren beide Wettfahrten geprägt von spannenden Positionskämpfen. Die Abstände im Ziel waren teilweise erstaunlich gering. Wer einen Blick auf die Ergebnisliste wirft, erkennt schnell, dass bis zum Schluss um jeden Platz gekämpft wurde. Da wurde gekreuzt, gedeckt, angegriffen und verteidigt, als ginge es um die Weltmeisterschaft. Immer mit der bekannten Aquila-Fairness und Rücksichtnahme aufeinander.
Gegen 17:30 Uhr waren die letzten Boote wieder an Land. Sogleich folgte eine Runde Segel waschen. Nach einer Kenterung hatte der Dutenhofener Seeschlamm für diesen Zwischenschritt gesorgt. Als Segel, Boote und Besatzungen wieder halbwegs präsentabel aussahen, konnte um 18:00 Uhr die Hauptversammlung der Aquila-Klassenvereinigung stattfinden. Dafür waren sogar drei weitere Segler aus Hochheim angereist.
Im Anschluss wurde der Grill angeheizt und das reichhaltige Salatbuffet eröffnet. Der Segeltag hatte für ausreichend Stoff für spektakuläre Geschichten gesorgt. Es war ein ausgesprochen schöner und geselliger Abend.
Der Sonntag begrüßte uns mit einer ersten Startbereitschaft um 10:30 Uhr. Erfreulicherweise schafften es alle pünktlich aus den Betten – eine Leistung, die nach einem langen Seglerabend durchaus Erwähnung verdient.
Auch der Wind hatte über Nacht offenbar etwas nachgedacht. Er war weiterhin kräftig, zeigte sich aber deutlich kooperativer als am Vortag. Die beiden Wettfahrten am Sonntag konnten bei hervorragendem Segelwetter durchgeführt werden. Endlich blieb auch einmal Zeit, die Strategie zu verfeinern, statt permanent darüber nachzudenken, aus welcher Richtung die nächste Böe wohl zuschlagen würde.
Damit ging ein rundum gelungenes Aquila-Wochenende zu Ende. Wie immer fühlten wir uns beim SCG84 ausgesprochen wohl. Hervorragende Bewirtung, große Gastfreundschaft und ein wunderschönes Revier machen Gießen jedes Jahr zu einem besonderen Termin im Kalender.
Unser herzlicher Dank gilt dem gesamten Team des SCG84 sowie Familie Wörz.
Wir kommen immer wieder gerne an den Dutenhofener See zurück. Nach einem Wochenende voller Wind, spannender Wettfahrten und geselliger Stunden freuen wir uns schon auf die nächste Ausgabe – und sind gespannt, welche Ideen der Wind sich im September einfallen lasst.











Trainingswochenende am Altmühlsee – der Name war Programm
Vom 13.05. bis 18.05.2026 fand unser Segel-Trainingswochenende am Altmühlsee statt. Und man kann sagen: Die Veranstaltung hatte ihren Namen wirklich verdient.
Mit fünf Aquilen und einem „Begleitschiff“ machten wir uns auf den Weg zum Altmühlsee. Der See empfing uns zwar mit eher frischen Temperaturen, dafür aber mit ordentlich Wind – also genau den Bedingungen, die man sich für ein echtes Trainingswochenende wünscht.
Gesegelt wurde an jedem Tag. Mittags gab es meist eine gemeinsame Pause im Clubheim des YCAG, abends saßen wir gemütlich zusammen, tauschten Erfahrungen aus und ließen die Tage entspannt ausklingen. Die Stimmung in der Gruppe war hervorragend, alle verstanden sich bestens und hatten sichtbar Spaß miteinander. Ein besonderes Highlight war sicherlich der gemeinsame Grillabend auf dem Clubgelände, bei dem wir gleichzeitig auch den Geburtstag eines Teilnehmers feiern konnten.
Auf dem Wasser wurde intensiv trainiert: Crews wurden durchgetauscht, Boote gewechselt und viele kleine Kniffe und Techniken voneinander abgeschaut. Ganz nach dem Motto: „Sag mal – wie machst Du das eigentlich?“ Gerade diese Mischung aus gemeinsamem Üben, gegenseitigem Helfen und voneinander Lernen machte das Wochenende besonders wertvoll.
Der große See bot außerdem ideale Bedingungen für ausgiebige Spinnakerkurse. Entsprechend wurde auch das Spinnakersegeln intensiv geübt – inklusive zahlreicher Halsen. Platz genug wäre zwar gewesen, um weniger Manöver zu fahren, aber allein eine Crew brachte es im Laufe der Tage auf ungefähr 15 Spinnakerhalsen. Am Ende waren sich alle einig: Das war eine rundum gelungene Tour. Fünf Aquilen, viel Wind, viel Training und eine tolle Gemeinschaft – das möchten wir im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholen.













Aquila-Regattawochenende am Altmühlsee – Bratwurst, Boote und beste Stimmung
Am 02. – 03. Mai traf sich wieder eine motivierte Runde von Aquila-Seglerinnen und -Seglern am Altmühlsee zur mittlerweile schon traditionellen Bratwurstregatta. Dank des Feiertags am 01. Mai konnten alle Crews entspannt anreisen – ein echter Luxus, der ausgiebig genutzt wurde. Während einige schon die ersten Schläge über den See machten, wurde bei den anderen in aller Ruhe aufgebaut, gefachsimpelt und hier und da noch das Material optimiert.
Insgesamt gingen sieben Aquila-Boote an den Start. Besonders gefreut haben wir uns über unseren Überraschungsbesuch aus Österreich: Raoul und Maria Otter – schön, dass ihr dabei wart! Solche internationalen Begegnungen machen unsere Gemeinschaft immer wieder besonders.
Nachdem Boote und Nachtlager – etwas abseits vom offiziellen Parkplatz – eingerichtet waren, ging es am Freitag direkt in den gemütlichen Teil über. Das Wetter ließ uns dabei gerne ins Vereinsheim ausweichen, wo der Holzofen für eine wunderbar warme und gesellige Atmosphäre sorgte.
Der Samstagmorgen begrüßte uns mit herrlichem Wetter, auch wenn die Windvorhersage eher zurückhaltend war. Gegen 13:00 Uhr fiel schließlich der Startschuss. Gemeinsam mit einem Feld von zehn Monas-Booten bildeten wir die zweite Startgruppe. Anfangs noch mit soliden Windverhältnissen unterwegs, ließ der Wind bereits auf der ersten Kreuz deutlich nach. Dank Bahnverkürzung konnte die erste Wettfahrt dennoch gewertet werden – mit einem beeindruckenden Vorsprung für unsere österreichischen Gäste.
Eine zweite Wettfahrt musste leider abgebrochen werden, was der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch tat. Im Gegenteil: Der restliche Nachmittag wurde genutzt, um weiter entspannt über den See zu segeln und das herrliche Ambiente zu genießen.
Zurück an Land wartete das, worauf sich alle schon gefreut hatten: Bratwurst mit Sauerkraut. In geselliger Runde saßen wir noch lange an der großen Tafel vor dem Clubhaus zusammen. Als es dunkler wurde, sorgte das Feuerfass für eine stimmungsvolle Verlängerung eines rundum gelungenen Tages.
Der Sonntag begann etwas wolkiger – und leider genauso windarm. Trotz aller Bemühungen musste auch die dritte Wettfahrt abgebrochen werden. So ging es schließlich im gemütlichen Schneckentempo zurück zur Rampe. Dort zeigte sich einmal mehr der starke Zusammenhalt unserer Klasse: Gemeinsam wurden die Boote aus dem Wasser geholt und auf der Wiese vor dem Clubhaus abgebaut.
Einige ließen ihre Boote direkt vor Ort – in zwei Wochen steht bereits die nächste Veranstaltung an: unsere Altmühlsee-Clubtour, zu der natürlich alle Mitglieder der Klassenvereinigung herzlich eingeladen sind.
Ein ganz besonderer Dank geht an die engagierten und herzlichen Mitglieder des Yachtclub Ansbach-Gunzenhausen für die Ausrichtung dieses wunderbar entspannten Wochenendes. Oder, wie es ein Monas-Segler bei der Siegerehrung treffend formulierte: „Wir kommen wieder.“
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Treffen – mit euch, euren Booten und hoffentlich einer ordentlichen Brise!












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