Sommer, Sonne, Sonnenschein in Hochheim am Main

Veröffentlicht am 24.06.2026

„Das war ein heißes Event!“, brachte es der Sportwart des Segelclubs Hochheim bei der Siegerehrung treffend auf den Punkt.

Am 20. und 21. Juni 2026 fand in Hochheim der diesjährige Aquila-Cup statt. Als Sommerregatta sind wir ja warme Temperaturen beim Aquila-Cup gewohnt – doch dieses Jahr legte der Wettergott noch einmal eine Schippe drauf. Bei hochsommerlicher Hitze sorgte der leichte und unbeständige Wind am Samstag leider nur für wenig Abkühlung.

Trotz der schwierigen Bedingungen konnten zwei Wettfahrten durchgeführt werden. Nach dem windreichen Wochenende zuvor in Gießen hätten sich viele Teilnehmer sicherlich gewünscht, ein wenig von dessen kräftiger Brise für Hochheim konserviert zu haben. Doch stattdessen war Geduld gefragt. Die Herausforderung bestand darin, jeden noch so kleinen Windhauch einzufangen und auf jede Richtungsänderung schnell zu reagieren. Mit viel Konzentration, Ausdauer und einer gehörigen Portion Schweiß wurden schließlich zwei gültige Wettfahrten gesegelt.

Nach dem Segeln half eigentlich nur noch eine Abkühlung im Main, um Sonnencreme, Schweiß und die Hitze des Tages wieder in den Griff zu bekommen.

Der Sonntag begann mit der Startvorbereitung um 10 Uhr. Über Nacht hatte der Regattaleiter die Hupe repariert, die am Samstag mit einem unerwarteten Doppelton bei einigen Teilnehmern für Irritationen gesorgt hatte. Die Motivation im Feld war groß: Alle wollten die noch etwas erträglicheren Vormittagsstunden nutzen, um weitere Wettfahrten vor der Mittagshitze zu absolvieren. An der Motivation mangelte es jedenfalls nicht. Insgesamt gab es vier Startversuche – leider ebenso viele Abbrüche. Es war wie verhext: Jedes Mal schien der Wind mit dem Startschuss zu verschwinden. So blieb es bei den beiden Wettfahrten vom Samstag.

Dennoch war es ein rundum gelungenes Wochenende. Die Teilnehmer erlebten eine schöne Regatta in entspannter Atmosphäre an einem idyllischen Ort am Main. Die hervorragende Verpflegung, die engagierte Organisation und eine Regattaleitung, die aus den schwierigen Bedingungen das Bestmögliche herausholte, trugen wesentlich zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Wir freuen uns bereits auf das nächste Wiedersehen im September.